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1966 fand auf Schloss Kalbeck die erste Rosenschau statt. Der Erlös aus Eintritt und Verkauf wurde dazu verwandt, Kranken und Behinderten, die die Kosten nicht alleine tragen konnten, eine Pilgerfahrt zur Muttergottes von Lourdes, zu ermöglichen. Die Rosenschau findet seitdem jedes Jahr, an 2 Sonntagen im Juli, statt. Die hier erzielten Einnahmen kamen den Kranken und Behinderten zu. Eine erste kleine Gruppe, bestehend aus einem Kranken, 2 Helferinnen und einem Helfer, fuhren, integriert in den Malteserzug ab Koblenz, nach Lourdes. Der Grundstein zu den Lourdes Pilgerfahrten vom Niederrhein war gelegt. Steigende Teilnehmerzahlen in den folgenden Jahren gaben den Organisatoren Recht. Es sollte besonders der selbstlose Einsatz von vielen, meist jugendlichen Helfern, hervorgehoben werden. 1967 Insgesamt 13 Personen, davon waren acht Kranke und Behinderte, machten sich von Goch aus auf den Weg nach Lourdes. 1970 waren es schon 13 Behinderte, 6 Pilger und 10 Helferinnen und Helfer 1973 wurde die Krankenbruderschaft Rhein-Maas, extra für die Durchführung von Pilgerzügen, an denen auch viele Niederländer teilnehmen, gegründet. Es war soweit. Der erste selbständige Pilgerzug der Krankenbruderschaft Rhein-Maas wurde von Kleve nach Lourdes eingesetzt. Einundvierzig Kranke, siebenundvierzig Helfer und über einhundertzwanzig Pilger begaben sich auf den Weg nach Lourdes. Seit dieser Zeit geht in jedem Jahr ein eigenständiger Pilgerzug von Kleve ab. Neben fast 400 Pilgern nehmen durchschnittlich 100 Kranke und Behinderte an der Wallfahrt teil. Viele von ihnen sind nicht in der Lage die Pilgerfahrt selber zu finanzieren. Das mitreisende Pflegeteam, mit bis zu 60 Helfern, bezahlt die Pilgerfahrt überwiegend aus der eigenen Tasche. Um diesen Pilgerstrom zu bewältigen stehen u.a. acht bis elf Liegewagen, zwei Packwagen und ein Lazarettwagen bereit. Der Aufwand für die technische Organisation wurde immer größer. Deshalb wurde 1979 der Christophorus-Reisedienst mit der technischen Durchführung beauftragt. 1997 war das Jahr, ab dem die Rosenschau auf Schloss Kalbeck ausfiel. Da wir nur noch auf Spenden angewiesen waren, gab es bis zum Jahr 2000 große Probleme mit der Krankenbezuschussung. bis zum Jahr 2000 stieg die Teilnehmerzahl auf 700 Personen an. Ab da gab es massive Einbrüche bei der Teilnehmerzahl der Pilger. Bald war die notwendige Grenze, um den Zug kostendeckend fahren zu lassen, erreicht.Da überall Pilgerzüge ausfallen, mußten wir vielen Kranken absagen. Um eine gute pflegerische Betreuung zu gewährleisten, darf eine gewisse Teilnehmerzahl nicht überschritten werden. 2001 am ersten Sonntag im Juli findet auf Schloss Wissen das öffentliche Parkfest, zum ersten Mal mit großem Erfolg, statt. Auch die folgenden Jahre waren erfolgreich. Der Erlös kommt wieder der Krankenbruderschaft Rhein-Maas e.V. zugute. 2003 sind die Teilnehmerzahlen der Pilger an der unteren Grenze angelangt. Wir kooperierten, um beide Züge zu retten, mit der Diözese Aachen. auch für 2004 ist ein Pilgerzug geplant. Alleine die Kosten für den Zug belaufen sich auf über 133.000,00 , unabhängig von der Besetzungsstärke. Für Patenschaften und Ausrüstungen bringt die Krankenbruderschaft Rhein-Maas e.V. jedes Jahr 10 - 13 Tausend auf. Die Beschaffung der Mittel werden von Jahr zu Jahr schwieriger. Die Pilgerfahrt nach Lourdes hat absoluten Vorrang. Wenn, wie in der Vergangenheit schon vorgekommen, etwas Geld übrig blieb, wurden noch Pilgerreisen nach z.B. Rom, Santiago de Compostela, Israel, Irland und Altötting durchgeführt. Damit den Kranken auf diesen Fahrten keine zusätzlichen Kosten entstehen, zahlen die Helfer die komplette Reise selber. Die letzte derartige Pilgerfahrt fand 2000 statt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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